2017 in music, die Favoriten der Redaktion: Arnes Jahresliste

Schon ist es rum, das Jahr 2017, welches zumindest bei mir gefühlt grade erst so richtig begonnen hatte. Die meisten Jahreslisten sind bereits geschrieben worden und so habe ich mit Erstaunen von einigen gelesen, dass dieses Jahr gar keine herausragenden musikalischen Neuerscheinungen zu bieten hatte. Das habe ich ganz anders empfunden und meine Entdeckungen des Jahres hier niedergeschrieben:

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 22: Animatist – Face Club #progadvent2017

Die kanadische Band Animatist liefert den heutigen Beitrag für unseren musikalischen Adventskalender. Mit viel Witz, Spiel- und Zitierfreude präsentieren sie auf „Face Club“ eine feine Mischung aus Mathrock und Jazz-Fusion. Wie alle Adventsbeiträge ist auch dieses Album kostenlos als Download verfügbar, aber wer wollte bei solch toller Musik schon darauf verzichten, der Band ein paar Euro als Anerkennung zu überlassen?

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag21: Milton Man Gogh – Stress to Impress #progadvent2017

Nachdem unsere letzten beiden Adventskalenderbeiträge die Wintergeister zunächst heraufbeschworen und anschließend wieder ausgetrieben haben ist es nun wieder an der Zeit, sich einer schöngeistigeren Seite der Musik zu widmen. Das australische Trio Milton Man Gogh spielt ausgefeilten, gefühlvollen Gegenwarts-Jazz, der trotz großartiger Experimentierfreude der Band stets zugänglich bleibt. Wie bei allen Adventskalenderbeiträgen ist das Album kostenlos zum Download bei Bandcamp erhältlich. Dennoch sollte diese großartige Leistung der Musiker bei Gefallen mit dem ein oder anderen Euro über die „Name-Your-Price“-Funktion angemessen entlohnt werden.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 20: Siberian Hell Sounds / Convulsing – Split Record #progadvent2017

Der Weihnachts-Countdown neigt sich dem Ende zu und das ganze Land wird Daheim, in Einkaufspassagen und auf Weihnachtsmärkten musikalisch mit weihnachtlichen Liedern besetzt. Das ganze Land? Nein, ein von unbeugsamen Proggern geführter musikalischer Adventskalender hört nicht auf, der Besinnlichkeit Widerstand zu leisten.

Ganz im Sinne dieser Tradition steht auch unser heutiger Kalenderbeitrag: Kaum eine halbe Minute Zeit wird hier der besinnlichen Weihnachtsstimmung Zeit gelassen, sich vorübergehend zu verflüchtigen, bevor harsche Riffs das drohende Extreme-Deathmetal Unheil ankündigen. Klargesang sucht man auf dieser Gemeinschaftsarbeit der beiden Bands Sibirian Hell Sounds und Convulsing ebenso vergeblich wie liebliche Melodien. Hier werden dem Hörer über 40 Minuten lang die Ohren ausgepustet und das für den dieser Musikrichtung zugeneigten Musikliebhaber auf die beste erdenkliche Weise.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 19: The Amphibious Man – Witch Hips #progadvent2017

Reichlich abgedreht und ganz unweihnachtlich düster geht es hinter unserem heutigen Adventskalendertürchen zu. Die eigentümliche Mischung aus Lo-Fi Garagerock und okkult angehauchter Spukgeschichte lässt den Hörer zwar leicht kopfschüttelnd, doch auch gruselig glücklich zurück.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 18: Barrows – Obsidion #progadvent2017

Der heutige Adventskalenderbeitrag ist mein persönlicher Anwärter auf das beste Instrumentalrock-Album des Jahres 2017. Der Band Barrows gelingt es, ganz ohne Worte, eine von den ersten Takten an fesselnde Geschichte zu erzählen. Musikalisch bewegt es sich zwischen Psychedelic-, Space- und Postrock. Gemastert wurde das Ganze übrigens von Grobschnitt-Soundingenieur Eroc.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 15: He Was Eaten By Owls – Chorus 30 From Blues For The Hitchhiking Dead #progadvent2017

Der heutige Adventskalenderbeitrag „Chorus 30 From Blues For The Hitchhiking Dead“ des Londoner Ensembles He Was Eaten By Owls bietet einen besonders spannenden Mix aus Math-Rock, Kammermusik und Jazz – wobei „Kammermusik“ bei der recht umfangreichen Besetzung der Band mit klassischen Instrumenten schon eine kleine Untertreibung ist. Wie immer steht der heutige Musiktipp als kostenloser Download zur Verfügung, aber da sich die Musiker selbst in Zeiten des Bitcoins nicht ihren Lebensunterhalt downloaden können, freuen sie sich sicher über jeden, der den Download mit einem kleinen Geldbetrag vergütet.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 14: Zeitgeber – Heteronomy #progadvent2017

Hypnotisch geht es in den 14. Adventstag: Der markante Klang der Caisa-Trommel gibt zusammen mit einem meditativen Drumbeat den Takt vor, während Klarinette, Violine, Melodica und Co. für schwebende Klangwelten sorgen. Zeitgeber hat mit dem Album „Heteronomy“ eine einzigartige Mischung aus traditioneller Weltmusik und modernen Soundtexturen geschaffen, das wie alle Adventskalenderbeiträge kostenlos zum Download verfügbar ist. Das sollte selbstverständlich niemanden davon abhalten, bei Gefallen der Band eine angemessene Vergütung über die Bandcamp-Seite zukommen zu lassen.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 12: Instrumental (adj.) – A Series of Disagreements #progadvent2017

Der heutige Adventskalenderbeitrag ist kurz: Die 3 Tracks des Albums „A Series of Disagreements“ bringen es grade mal auf etwas über 15 Minuten Laufzeit. Doch jede Minute lohnt sich, gibt es in dieser Zeit doch alles, was man von einem guten Prog-Album erwartet! Krumme Takte soweit das Ohr reicht, abgefahrene Soli und ein über diesem ganzen Mathrock-Gefrickel schwebender Jazzeinfluss. Da stimmt es besonders froh, dass die Band für das nächste Jahr ein neues Album angekündigt hat.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 11: Dye by the Sword – The Bats #progadvent2017

Wir starten in die dritte Adventswoche mit dem Album „The Bats“ der Kanadier Dye by the Sword. Wunderschöne Gitarrenmelodien verweben Shoegazing mit Postrock und Dreampop Elementen. Wem dieses Album gefällt, der sollte auch unbedingt in den Vorgänger „Lanterns“ reinhören, das wie „The Bats“ als „Name-Your-Price“-Download auf Bandcamp verfügbar ist.

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