2017 in music, die Top-Alben der Admins

Zum Abschluss des Jahres listen wir hier noch einmal die Top-5 der [progrock-dt]-Admins auf.

Annika Dormeyer (s. auch Artikel auf „Betreutes Proggen“)

  1. Pain of Salvation – In the Passing Light of Day
  2. Soen – Lykaia
  3. White Moth Black Butterfly – Atone
  4. Soup – Remedies
  5. For All We Know – Take Me Home

Arne Caspari (s. auch Blogbeitrag)

  1. Barrows – Obsidion
  2. Soup – Remedies
  3. King Gizzard & The Lizard Wizard – Polygondwanaland
  4. Adrift for Days – A Sleepless Grey
  5. Mammal Hands – Shadow Work

Michael Schetter

  1. Pain of Salvation – In the Passing Light of Day
  2. Simon Phillips – Protocol 4
  3. Magma – Ëmëhntëhtt-Ré Trilogie (DVD)
  4. Cosmosquad – The Morbid Tango
  5. Leprous – Malina

Udo Gerhards

  1. a.P.A.t.T. – Fun With Music (Re-Release auf Altrock)
  2. Camembert – Negative Toe
  3. Mediabanda – Bombas En El Aire
  4. Njet Njet 9 – Dark Soul
  5. Andromeda Mega Express Orchestra – Vula

Sal Pichireddu (s. auch Blogbeitrag)

  1. Isildur’s Bane & Steve Hogarth – Colours Not Found In Nature
  2. Soup – Remedies
  3. King Crimson – Live in Chicago
  4. Pat Mastelotto & Markus Reuter – Face
  5. Smalltape – The Ocean

2017 in music, die Top 10 der [progrock-dt]

Alle Jahre wieder, zunächst in unserer Mailingliste, in den letzten Jahren in der Facebookgruppe, stimmen die Mitglieder der [progrock-dt] über das „Album des Jahres“ ab, aus Fan-Perspektive sozusagen. Traditionell haben „Prog-Mainstream“-Releases hier die Nase vorn (auch wenn man darüber diskutieren könnte, wie mainstreamig Prog heute noch überhaupt sein kann).

Die diesjährige Top 10 hat einen eindeutigen Sieger, einen klaren zweiten Platz und einen ungefährdeten dritten Rang, umkämpfter und enger ging es auf den Plätzen 4–10 zu, wo sich auch der eine oder andere Newcomer („Smalltape“) platzieren konnte und der eine oder „alte Recke“ (Steve Hackett,King Crimson, Roger Waters) sich achtbar schlug, aber mit dem Ausgang der Abstimmung nichts zu tun hatte.

Retroprog (Big Big Train, Wobbler), New Artrock (Lunatic Soul, Smalltape) und Produktionen zwischen Rock und Progmetal (Pain of Salvation, Motorpsycho) halten sich ungefähr die Waage. Es fehlt Alben aus dem Avant- und Neoprog-Lager, vielleicht weil 2017 in diesen Bereichen keine „konsensfähigen“ Alben erschienen, wie das in der Vergangenheit vorgekommen ist.

  1. Pain of Salvation – In The Passing Light Of Day (106 Votes)

Auf dem Treppchen folgen:

  1. Steven Wilson – To The Bone (81)
  2. Big Big Train – Grimspound (53)

Die Ränge 4–10 belegen

  1. Lunatic Soul – Fractured (44)
  2. Motorpsycho – The Tower (43)
  3. Wobbler – From Silence To Somewhere (39)
  4. Steve Hackett – The Night Siren (39)
  5. Smalltape – The Ocean (38)
  6. King Crimson – Live in Chicago (38)
  7. Roger Waters – Is This the Life We Really Want? (33)

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2017 in music, die Favoriten der Redaktion: Sal’s (doppelte) Top-10-Liste (und mehr)

  1. Alben des Jahres (Prog, Rock, Klassik, etc.):


1. Isildurs Bane & Steve Hogarth – Colours Not Found In Nature
1. Dhani Harrison – In///Parallel

Es war ein gutes Jahr, aber vielleicht fehlte mir dieses Jahr der Überflieger (so wie vor Jahresfrist die „Blackstar“ von David Bowie). Heuer teilen sich Dhani Harrison und Isildurs Bane & Steve Hogarth den ersten Platz mit zwei grundverschiedenen Alben. Das eine – das Solo-Debüt des Sohnes von George Harrison – ist betont modern, elektronisch, rhythmisch akzentuiert und geradezu hypnotisierend, das andere – die Rückkehr der glorreichen Schweden von Isildurs Bane mit einem bestens aufgelegten Gastsänger Steve Hogarth – vermischt gekonnt Kammermusik und Retro-Prog, Jazz und Klassik des 20. Jahrhunderts. Beiden gemein ist eine Vielschichtigkeit, die die Alben vor Abnutzungserscheinungen bewahrt.

3. Robert Plant – Carry Fire

Ich gebe zu: Ich mag Robert Plant als Solo-Künstler viel lieber als bei Led Zeppelin. Sein neuestes Album reiht sich ein in die beeindruckende Diskografie seines Spätwerks. Plant belegt, dass man als Rocker in Würde altern kann, ohne peinlich zu werden oder zum Selbstplagiat zu erstarren. Düster, schwermütig, exzellent, alles andere als altbacken.

4. Soup – Remedies

Irgendwo zwischen Psychedelic Rock, New Artrock und Progressive Rock schweben die Norweger von Soup auf berauschenden Klangteppichen.

5. King Crimson – Live in Chicago

King-Crimson-Livealben gibt es mittlerweile viele, hörenswert sind alle, doch „Live in Chicago“ ist mehr: Es ist nicht nur das (bisher) beste Live-Dokument des „Doppel-Quartetts“, es ist das beeindruckendste Live-Album der Band seit seligen „Vrooom Vrooom“-Zeiten. Und die erschien 2001. Besonders gut gelingen die Neudeutungen der 80er-Belew-Songs. Damit hätte ich nicht gerechnet. Obwohl die neue Besetzung sehr wenig substanziell „Neues“ bietet, ist die Neusichtung des alten Materials ein Leckerbissen.

6. Maria Lettberg: Zara Levina – The Piano Concertos

Zusammen mit Barbara Hannigans „Crazy Girl Crazy“ die herausragende Klassik-Veröffentlichung des Jahres. In der Endabrechnung legt Maria Lettbergs Einspielung der völlig unbekannten Klavierkonzerte Zara Levinas weiter vorne, weil es sich nicht nur um eine musikalisch mitreißende Performance handelt, sondern auch um (quasi) neues, ungehörtes Material. Levinas Klavierkonzerte sind technisch und musikalisch allerfeinste russische Musikkultur des 20. Jahrhunderts.

7. Pat Mastelotto & Markus Reuter – Face

Das beste Mike-Oldfield-Album, das Mike Oldield nie aufgenommen hat. Mastelotto/Reuter haben mit „Face“ ein episches Meisterwerk vorgelegt, das leider im Jahr etwas untergegangen ist. Freunde großer Kompositionsbögen und überraschender Wendungen kommen hier allerdings voll auf ihre Kosten. Wer es verpasst hat, sollte dem Album unbedingt noch einmal eine Chance geben. Es lohnt sich.

8. Barbara Hannigan – Crazy Girl Crazy

Allein die Tatsache, dass die kanadische Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan auf „Crazy Girl Crazy“ Werke von Luciano Berio, Alban Berg und George Gershwin vereint, ist der schiere Wahnsinn. La Hannigan formt aus dem eklektizistischen Ansatz ein homogenes, konzeptuell schlüssiges Album. Das Resultat ist schlichtweg mitreißend, betörend, beeindruckend, unangepasst, mutig, einzigartig.

9. Jeff Lynne’s ELO – Wembley or Bust

Wenn man, wie ich, mit der Musik des Electric Light Orchestras aufgewachsen ist, dann kommt man an dieser CD/Bluray (oder DVD) nicht vorbei. Lynne und seine neu formierte Band bringen die alten ELO-Klassiker mit Perfektion, Charme und (nur) einem Hauch Nostalgie perfekt auf die Bühne. Jeff Lynne, der gerade 70 geworden ist, ist hier in Bestform. Die Songs, quasi allesamt Klassiker, die Babyboomer und Gen-X-ler lauthals mitsingen können. Die Show wurde aufwendig gefilmt. Der Sound ist erste Sahne. Beruhigend zu sehen, dass ich im Publikum in Wembley noch zur jüngeren Hälfte gehört hätte.

10. John Kameel Farah – Time Sketches

John Kameel Farahs „Time Sketches“ verbindet Strukturen der Minimal Music mit Elementen der elektronischen Musik. Neben Klavier nutzte Farah auch analoge und digitale Synthesizer. Selten zuvor hat man eine so unverkrampfte und natürliche Symbiose aus „klassischer Musik“ und elektronischen Elementen gehört. Das Ergebnis ist ein faszinierender Klangrausch für alle Freunde der zeitgenössischen Musik und für aufgeschlossene Rockmusik-Fans.

Auf Spotify habe ich dazu eine Playlist mit den zehn Alben, abzüglich der Reuter/Mastelotto (aber mit Reuter/Reber/Sonar) erstellt.

Für die Prog-Puristen habe ich auch eine sortenreine Top 10 zusammengestellt. Die muss aber ohne große Erläuterungen auskommen.

Alben des Jahres (Prog):

  1. Isildur’s Bane & Steve Hogarth – Colours Not Found In Nature
  2. Soup – Remedies
  3. King Crimson – Live in Chicago
  4. Pat Mastelotto & Markus Reuter – Face
  5. Smalltape – The Ocean
  6. Zeitgeber – Heteronomy
  7. Schooltree – Heterotopia
  8. Barrows – Obsidion
  9. King Gizzard and the Lizard Wizard – Polygondwanaland
  10. Roger Waters – Is This the Life We Really Want?

Eine besondere Erwähnung verdienen auch die spannenden

Debütanten und Newcomer des Jahres

  1. Dhani Harrison – In///Parallel
  2. Smalltape – The Ocean
  3. Robin and the Modest – Eftychia

Ich habe eine besondere Schwäche für die

Live-Alben des Jahres

  1. Jeff Lynne’s ELO – Wembley or Bust
  2. King Crimson – Live in Chicago
  3. Security Project – Contact
  4. Sivert Høyem – Live At Acropolis – Herod Atticus Odeon, Athens
  5. Stick Men featuring Mel Collins – Roppongi

Last aber nicht wirklich least habe ich dann noch eine Liste mit zehn Alben, die oben nicht genannt wurden, die aber irgendwie doch zu schade sind, um unerwähnt zu bleiben.

Muss ich öfter hören bzw.
viel zu schade, um hier nicht gelistet zu werden

  • Adrift For Days – A Sleepless Grey
  • Bubblemath – Edit Peptide
  • Cheer-Accident – Putting Off Death
  • Hinterlandt – Ode to Doubt
  • Miriodor – Signal 9
  • O.R.k. – Soul of an Octopus
  • Becca Stevens – Regina
  • Tazebao – Opium Populi
  • The War of Drugs – A Deeper Understanding
  • Wobbler – From Silence To Somewhere

Die Chronisten-Pflicht nötigt mir auch noch diese Top-3 der besonderen Art ab.

Arschbomben des Jahres

  1. Yes – Topographic Drama – Live Across America
  2. Kansas – Leftoverture − Live & Beyond
  3. PFM – Emotional Tattoos

Anmerkung: Die angegebenen Links zu Amazon sind sogenannte „Affiliate Links“. Von den Verkäufen, die über diese Links generiert werden, wird ein geringer Prozentsatz (natürlich ohne Aufpreis) auf das Konto des Autoren gutgeschrieben. Mit dem so eingenommenen Geld versuche ich die laufenden Kosten für die Website zu finanzieren. Selbstverständlich steht es jeden Besucher frei, diese Links zu nutzen oder die ID-Tag am Ende des Links „wegzukürzen“ oder die CDs in anderen Shops oder bei lokalen Händlern zu kaufen.

Zum Jahresende: Kostenlose Label-Sampler zum Download

Das kalendarische Jahr neigt sich dem Ende entgegen, das musikalische ist längst vorüber. Kein Label wird wohl zwischen den Jahren noch ein Album veröffentlichen, dass dann zwischen der noch nicht ganz verdauten Weihnachtsgans und dem Silvester-Feuerwerk untergehen wird.

Zwei unserer Lieblings-Plattenfirmen beschenken allerdings die Musikfans zum Jahresabschluss mit kostenlosen* Label-Samplern, die einen guten Überblick über ihre jeweiligen Veröffentlichungen 2017 geben.

Das US-amerikanische Label Cuneiform steht seit vielen Jahren für kompromisslose Veröffentlichungen abseits des Mainstreams. Die Schwerpunkte legen sie auf (Avant-) Prog und innovativen Jazz. Der aktuelle Label-Sampler ist dementsprechend prallgefüllt mit ihren Highlights des Jahres von Bubblemath, Art Zoyd, Miriodor, Thinking Plague, The Ed Palermo Big Band, Cheer-Accident usw.

Art as Catharsis, unser australisches Lieblingslabel, ist bekannt für seine experimentellen, oft drastischen Releases zwischen Noise, Doom Metal, Postrock und Chamber Rock/Jazz/Metal. Viele AaC-Alben sind als Name-your-price-Downloads erhältlich, nicht wenige ihrer Titel haben wir in unserem Adventskalender und in Arnes Tellerrand-Kolumne gefeatured: Zeitgeber, Hinterlandt, Milton Man Gogh, Siberian Hell Sounds, Opium Eater u. v. m.

Wer es experimentell und ungewöhnlich mag, kommt an Cuneiform und Art as Catharsis nicht vorbei. Kennt ihr noch mehr kostenlose Label-Sampler dieser Art, die das vergangene Jahr eines Labels zusammenfassen? Dann schreibt eure(n) Tipp(s) in die Kommentare.

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* Natürlich freuen sie sich dennoch über einen kleinen Obolus, der die Kosten deckt.

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 24: Robin and the Modest – Eftychia #progadvent2017

Der letzte Beitrag im diesjährigen musikalischen Adventskalender ist einer meiner persönlichen Favoriten des Jahres. Robin and the Modest sind eine Hamburger Band um den professionellen Komponisten (und Multi-Instrumentalisten) Tobi Vogel. Sie legen mit „Eftychia“ ein bemerkenswertes Debüt vor: Das Album bewegt sich musikalisch unverkrampft irgendwo zwischen Progressive und Psychedelic Rock, zwischen gemäßigten, unaufdringlichen Retrosounds und frühen den Porcupine Tree. Besonders hervorzuheben ist die hohe Musikalität und Professionalität der Band: Hier sind echte Könner am Werk, die mit unüberhörbar viel Spielfreude auftrumpfen.

Achtung: „Eftychia“ wird nur bis zum 26.12.2017 einschließlich als Pay-what-you-want zu haben sein, danach wird es wieder zum normalen Preis angeboten. Über eine kleine freiwillige Spende freuen sich Tobi und seine exquisite Band trotzdem. Ebenso interessant: Das Album gibt es in einer schönen Vinyl-Ausgabe, die natürlich mit Download-Code inklusive verkauft wird.

Bitte bedenkt, dass dem Künstler Kosten für den „kostenlosen“ Download entstehen. Außerdem könnt ihr dann das Album, zusammen mit allen anderen gekauften Bandcamp-Downloads in der sexy Bandcamp-App streamen und das Album erscheint in eurer Collection, mit der ihr auf der nächsten Party Eindruck schinden könnt.

Direktlink zum Album

Das Adventskalender-Team Arne, Mirko und Sal wünschen allen Followern ein wundervolles Weihnachtsfest mit hoffentlich guter Musik. Dank an alle Musiker, die ihre Musik so generös zur Verfügung gestellt haben.

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 23: soundsosound – Oscillator Alligator #progadvent2017

Markus Behlau, in arte soundsosound (Ließt sich das „So und so Sound“ oder „Sound so Sound“ oder … ach) ist ein musikalischer Tausendsassa aus Dortmund und ein Urgestein der [progrock-dt], der bereits zu Mailingslist-Zeiten aktiv war.

Auf seiner Homepage findet man neben diversen Prog-Alben, Klaviersonaten (!), Symphonien (!!) und zerstreuten Projekten ein paar wirklich spannende Alben mit elektronischer Musik.

Sein neuestes Werk „Oscillator Alligator“ entführt den Hörer in die Klangwelt der Sound-Landschaften von Jean-Michel Jarre und Vangelis. Analoge Synthesizerklänge wummern, fiepen, ploppen und flirren nur so aus den Lautsprechern, sodass den Freunden „altmodischer“ elektronischer Musik das Herz aufgehen wird. Kaum zu glauben, dass die Produktion erst vor ein paar Wochen erschien.

„Oscillator Alligator“ ist, wie alle Beiträge in unserem Adventskalender, als Pay-what-you-want zu haben. Über eine kleine Spende freut sich Markus aber gewiss. Bitte bedenkt, dass dem Künstler durchaus Kosten entstehen, wenn er seine Musik „verschenkt“.

Direktlink zum Album

Abstimmung und Gewinnspiel: Das Prog-Album des Jahres der [progrock-dt]

Die [progrock-dt] wählt in ihrer Facebook-Gruppe das Prog-Album des Jahres (zum entsprechenden → Beitrag auf Facebook). Und es kommt noch besser: Jede*r Teilnehmer*in, der die Abstimmung mit einem Like bzw. einer Facebook-Reaction (👍❤😆😢😡) markiert, nimmt automatisch an einem GEWINNSPIEL teil, bei dem es wertvolle CDs und Vinyls (in drei Paketen) zu gewinnen geben wird. (Tipp: Einen Teil der Gewinne kann man oben im Header-Bild des Artikels sehen.) Natürlich darf man auch ohne Facebook-Reaction an der Abstimmung teilnehmen.

Jeder Teilnehmer kann seine(n) Favoriten hinzufügen. Die Regeln hierfür sind simpel: Das Album ist 2017 neu erschienen und es wurde auf den Babyblauen Seiten vorgestellt. Bitte keine (reinen) DVD/Blu-rays hinzufügen, ebenso keine Wiederveröffentlichungen. Bitte nutzt das Format „Interpret – Albumtitel“ und achtet darauf, dass das Album nicht schon in der Abstimmungsliste ist. Die Admins können keine Fehler korrigieren oder löschen. Wenn ein Album doppelt vorhanden ist, werden die Stimmen *nicht* zusammenzählt.

Ungültige Releases werden bei der Auswertung ignoriert.

Dieses Mal gibt es kein Stimmen-Limit (ihr könnt also so viele Alben wählen, wie ihr wollt) und es wird keine zweite Runde geben. Bedenkt aber bei euer Auswahl, dass zu viele Stimmen letzten Endes keinem Album zugute kommen. Als Richtschnur empfehlen wir maximal fünf Alben.

Die Abstimmung läuft vom 20.12 bis zum 30.12.2017. Die Sieger*innen des Gewinnspiels werden zeitnah verkündet und benachrichtigt. Sie erhalten ihre Gewinnpakete im neuen Jahr.

Rechtliche Hinweise

Teilnehmen darf jedes aktuelle Mitglied der Facebook-Gruppe [progrock-dt], das volljährig ist und wohnhaft in der EU oder der Schweiz ist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Veranstalter des Gewinnspiels ist Sal Pichireddu im Namen der [progrock-dt]. Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Die Preise wurden freundlicherweise von Robin and the Modest, iapetus, CMM und Head of PR (in Verbindung mit InsideOut) zur Verfügung gestellt. Sie freuen sich über euer Like auf Facebook (s. Links, optional).

Der Veranstalter wird keine personenbezogenen Daten an Dritte weiterleiten oder verkaufen. Der Veranstalter speichert die personenbezogenen Daten der jeweiligen Teilnehmer/in ausschließlich zum Zwecke der Gewinnspiels. Der/Die Teilnehmer/in erklärt hiermit ausdrücklich sein/ihr Einverständnis mit der Speicherung und Verwendung der mitgeteilten personenbezogenen Daten zu dem oben genannten Zweck.

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 17: Kings of Improg – Henosis #progadvent2017

Prog aus Südafrika bekommt man ja nicht jeden Tag zu Ohren. Heute sogar zum „Name your price“ (und wie immer freut sich die Band gewiss über eine kleine Spende). Kollege Mirko schreibt zum Album „Henosis“:

Die Kings of Improg sind eine instrumentale Progrock-Band aus Benoni in Südafrika mit starken Bezügen zum Metal und Postrock. Die Truppe hat sich ursprünglich aus einer Jam-Sesson entwickelt. Wer jetzt an langweiliges Improvisations-Gedudel denkt, kann jedoch beruhigt aufatmen: Das Album bietet strukturierte, melodische, aber auch härtere Songs, denen man teilweise noch (im positiven Sinne) den Jam-Charakter anmerkt.

Direktlink zum Album

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 16: Ça – Mon Tout petit Ça à moi S’est dévoilé Au grand jour Quand j’ai su le voir Sans lunettes #progadvent2017

»Mein kleines Ein und Alles offenbarte sich mir am helllichten Tag als ich herausfand, dass ich es ohne Brille sehe«

Ist das wirklich ein Albumtitel? Ja, es ist ein Albumtitel, wenn man die Tracknamen des aktuellen Ça-Albums hintereinander liest. Auf Französisch: Mon Tout petit Ça à moi S’est dévoilé Au grand jour Quand j’ai su le voir Sans lunettes. Ihr versteht das nicht? Ich auch nicht. Aber vielleicht kann Kollege Mirko etwas Licht ins Dunkel bringen:

Es, nein, nicht Stephen Kings Es, sondern: Ça.

Ça sind eine dieser verrückten, aber genialen neuen französischen Bands (aus Lyon). Es handelt sich hier um ein Mathrock-Powertrio. Viel Dissonanz, Chaos und Gefrickel. Also nichts für jedermann.

Direktlink zum Album

P.S.: Alle Ça-Alben sind als Pay-what-you-want zu haben. Über eine kleine Spende freut sich die Band aber sicher dennoch.

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 13: Markus Reuter – Live in Morelia 2016 // Stick Men – Konnekted #progadvent2017

Der heutige Adventskalender-Beitrag ist eine Hommage an unseren verstorbenen Freund Thomas Kohlruß, der heute seinen 51. Geburtstag gefeiert hätte und ein wirklich großer Fan und wichtiger Förderer der Musik des Berliner Gitarristen Markus Reuter war. Thomas verfasste zahlreiche Rezensionen auf den Babyblauen Seiten zu seinem Œuvre. Das Adventskalender-Team ist sich sicher, dass dieses Double-Feature ganz nach dem Geschmack von Thomas gewesen wäre.

Markus Reuter ist einer der interessantesten und fleißigsten Persönlichkeiten der deutschen Musikszene: Er ist Komponist, Produzent, Gitarrist, Gitarrenbauer und erfolgreicher Solo-Künstler sowie Mitglied einer ganzen Reihe von Bands und stilistisch breit gefächerten Projekten, darunter befinden sich die Stick Men, Reuter/Mastelotto (a.k.a. TuNer), Nocturne Blue, das Crimson ProjeKct, seine „Stammband“ centrozoon usw.

Soundscapes sind ein essenzieller Bestandteil von Reuters künstlerischem Schaffen. Seine derzeit aktuellste Solo-Veröffentlichung, das Album „Live in Morelia 2016“, ist ein guter Einstieg in seine Klangwelt und die fast kinematographischen Klangskulpturen. Das Album ist nur noch bis zum Ende des Jahres kostenlos erhältlich, danach wird es als exklusiver Download lediglich für seine Subscriber verfügbar sein. Über eine Spende beim Download des Albums freut sich der Künstler aber gewiss dennoch auch jetzt schon.

Direktlink zum Album

Die Stick Men sind das wohl bekannteste Projekt, in das Markus Reuter involviert ist. Ursprünglich von Tony Levin gegründet, mauserte sich das Trio in der Besetzung Levin/Reuter/Mastelotto zu einer der aufregendsten Bands im King-Crimson-Fahrwasser. Sie knüpfen an die große Tradition der Post-1970er-Inkarnationen der karmesinroten Band an, gleichzeitig entwickeln und modernisieren sie permanent ihren Sound. Kompositorisch haben die Stick Men heuer mehr zu bieten als die aktuelle King-Crimson-Besetzung.

„Konnekted“ ist eine Art „Best Of Rarities“-Album der Formation. Es enthält auch Auszüge ihrer sensationellen Konzerte mit dem aktuellen (und früheren) KC-Saxophonisten Mel Collins und dem ehemaligen KC-Violinisten David Cross. Auch hier freuen sich Band und Label bestimmt über eine Spende beim Download des eigentlich kostenlosen Albums.

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