Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 17: Kings of Improg – Henosis #progadvent2017

Prog aus Südafrika bekommt man ja nicht jeden Tag zu Ohren. Heute sogar zum „Name your price“ (und wie immer freut sich die Band gewiss über eine kleine Spende). Kollege Mirko schreibt zum Album „Henosis“:

Die Kings of Improg sind eine instrumentale Progrock-Band aus Benoni in Südafrika mit starken Bezügen zum Metal und Postrock. Die Truppe hat sich ursprünglich aus einer Jam-Sesson entwickelt. Wer jetzt an langweiliges Improvisations-Gedudel denkt, kann jedoch beruhigt aufatmen: Das Album bietet strukturierte, melodische, aber auch härtere Songs, denen man teilweise noch (im positiven Sinne) den Jam-Charakter anmerkt.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 16: Ça – Mon Tout petit Ça à moi S’est dévoilé Au grand jour Quand j’ai su le voir Sans lunettes #progadvent2017

»Mein kleines Ein und Alles offenbarte sich mir am helllichten Tag als ich herausfand, dass ich es ohne Brille sehe«

Ist das wirklich ein Albumtitel? Ja, es ist ein Albumtitel, wenn man die Tracknamen des aktuellen Ça-Albums hintereinander liest. Auf Französisch: Mon Tout petit Ça à moi S’est dévoilé Au grand jour Quand j’ai su le voir Sans lunettes. Ihr versteht das nicht? Ich auch nicht. Aber vielleicht kann Kollege Mirko etwas Licht ins Dunkel bringen:

Es, nein, nicht Stephen Kings Es, sondern: Ça.

Ça sind eine dieser verrückten, aber genialen neuen französischen Bands (aus Lyon). Es handelt sich hier um ein Mathrock-Powertrio. Viel Dissonanz, Chaos und Gefrickel. Also nichts für jedermann.

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P.S.: Alle Ça-Alben sind als Pay-what-you-want zu haben. Über eine kleine Spende freut sich die Band aber sicher dennoch.

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 13: Markus Reuter – Live in Morelia 2016 // Stick Men – Konnekted #progadvent2017

Der heutige Adventskalender-Beitrag ist eine Hommage an unseren verstorbenen Freund Thomas Kohlruß, der heute seinen 51. Geburtstag gefeiert hätte und ein wirklich großer Fan und wichtiger Förderer der Musik des Berliner Gitarristen Markus Reuter war. Thomas verfasste zahlreiche Rezensionen auf den Babyblauen Seiten zu seinem Œuvre. Das Adventskalender-Team ist sich sicher, dass dieses Double-Feature ganz nach dem Geschmack von Thomas gewesen wäre.

Markus Reuter ist einer der interessantesten und fleißigsten Persönlichkeiten der deutschen Musikszene: Er ist Komponist, Produzent, Gitarrist, Gitarrenbauer und erfolgreicher Solo-Künstler sowie Mitglied einer ganzen Reihe von Bands und stilistisch breit gefächerten Projekten, darunter befinden sich die Stick Men, Reuter/Mastelotto (a.k.a. TuNer), Nocturne Blue, das Crimson ProjeKct, seine „Stammband“ centrozoon usw.

Soundscapes sind ein essenzieller Bestandteil von Reuters künstlerischem Schaffen. Seine derzeit aktuellste Solo-Veröffentlichung, das Album „Live in Morelia 2016“, ist ein guter Einstieg in seine Klangwelt und die fast kinematographischen Klangskulpturen. Das Album ist nur noch bis zum Ende des Jahres kostenlos erhältlich, danach wird es als exklusiver Download lediglich für seine Subscriber verfügbar sein. Über eine Spende beim Download des Albums freut sich der Künstler aber gewiss dennoch auch jetzt schon.

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Die Stick Men sind das wohl bekannteste Projekt, in das Markus Reuter involviert ist. Ursprünglich von Tony Levin gegründet, mauserte sich das Trio in der Besetzung Levin/Reuter/Mastelotto zu einer der aufregendsten Bands im King-Crimson-Fahrwasser. Sie knüpfen an die große Tradition der Post-1970er-Inkarnationen der karmesinroten Band an, gleichzeitig entwickeln und modernisieren sie permanent ihren Sound. Kompositorisch haben die Stick Men heuer mehr zu bieten als die aktuelle King-Crimson-Besetzung.

„Konnekted“ ist eine Art „Best Of Rarities“-Album der Formation. Es enthält auch Auszüge ihrer sensationellen Konzerte mit dem aktuellen (und früheren) KC-Saxophonisten Mel Collins und dem ehemaligen KC-Violinisten David Cross. Auch hier freuen sich Band und Label bestimmt über eine Spende beim Download des eigentlich kostenlosen Albums.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 10: iamthemorning – ~ #progadvent2017

Der heutige Adventskalender-Beitrag kommt wieder von unserem Mitarbeiter Mirko Sonsala, dem Spezialisten für besondere Entdeckungen. Zum heutigen Tipp schreibt er:

Zum 2. Advent geht es etwas ruhiger zu. Das russische Duo iamthemorning dürfte einigen Prog-Fans bereits bekannt sein. Ihr erstes Album „~“ gibt es nun zum „Name your Price“-Download. Das Album bietet zerbrechlichen und filigranen Chamber Prog mit Neoclassical-Elementen und poppigen Momenten, dominiert von Klavier, Violine und dem Sopran der Sängerin Marjana Semkina.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 9: Trichotomy – Live with String Quartet #progadvent2017

Das Klaviertrio ist im Modern Jazz eine der ältesten Besetzungen, gleichzeitig hat sie sich als eine der beständigsten und wandelbarsten erwiesen. Dennoch (oder gerade deswegen?) gibt es immer wieder Versuche, das naturgemäß eingeschränkte Klangspektrum des Trios zu erweitern. Auf eine originelle Idee kam das australische Ensemble Trichotomy. Es erweiterte seinen Sound mit Hilfe eines veritablen Streichquartetts. Das Ergebnis ist eine erstaunlich gut funktionierende Verbindung von modernen Jazz-Improvisationen mit „klassischen“ Streichquartett-Harmonien.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 7: Baoba Stereo Club – Lesteoeste #progadvent2017

Der heutige Adventskalender-Beitrag kommt von unserem Mitarbeiter Mirko Sonsala, der sich bereits im letzten Jahr als „Trüffelschwein“ für besondere Entdeckungen einen hervorragenden Ruf im Adventskalender-Team erworben hat. Zum heutigen Tipp schreibt er:

Freunde minimalistischer Musik aufgepasst: Wer wie ich schon auf das nächste Sonar-Album mit David Torn wartet, kann die Zeit vielleicht mit dieser Veröffentlichung überbrücken. Baoba Stereo Club sind ein Ensemble aus Brasilien, das instrumentale Stücke im Spannungsfeld von Jazz und Post-Rock spielt. Die Musik ist kühl, aber sie groovt!

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 5: Blueneck/Forty Mile Ground – The Outpost · Reconstructed #progadvent2017

Bereits im letztjährigen Adventskalender wurde die aus Bristol stammende Postrock/Artpop-Duo Blueneck vorgestellt. Sie verbinden düstere Melodien mit bittersüßer Melancholie zu einem verdichtet-intensiven Sound. Anlässlich des ersten Jahrestages ihres letzten regulären Studioalbums „The Outpost“ haben sie eine Remix-Ausgabe der Produktion als Name-your-Price-Download veröffentlicht. Dem originalen Material wurde vom Produzenten und Remix-Spezialisten Forty Mile Ground ein Retro-Achtziger-Sound verpasst. Das Ergebnis ist eine überraschend neue und überraschend musikalische Lesart des sehr empfehlenswerten Originalalbums.

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Die 10 besten Prog-Livealben der Jahre 2001–2010

Das beste Prog-Livealbum der Jahre 2001–2010 ist – zumindest in der Abstimmung der Mitglieder der [progrock-dt]-Gruppe – Dream Theaters „Metropolis 2000: Live Scenes From New York“. Auf Platz 2 folgen King Crimson mit „Vroom Vroom“ und den 3. Rang belegen Magma mit der epischen „Theusz Hamtaahk Trilogie“.

Rush konnte sich zwar mit gleich zwei Alben für die Top 10 qualifizieren, spielte aber dann bei der Endabrechnung (mit den Rängen 6 und 9) keine große Rolle. Überraschend: Der haushohe Erstrunden-Gewinner „Live in Europe“ von Transatlantic landete „nur“ auf Rang vier. Chancenlos am Ende der Top 10: Genesis‘ Schwanengesang „Live over Europe 2007“ und die Retroprogger von den Flower Kings mit ihrem zweiten Livealbum „Meet the Flower Kings“. Der Vorgänger „Alive on Planet Earth“ war immerhin auch in der Top 10 der vorigen Dekade gelandet.

(Berücksichtigt wurden nur Bands, die in den Babyblauen Seiten besprochen werden und die nicht posthum veröffentlicht wurden.)

Die Top 10 der besten Livealben der Jahre 2001–2010 aus dem Prog-Kosmos sieht wie folgt aus:

  1. Dream Theater – Metropolis 2000: Live Scenes From New York
  2. King Crimson – Vroom Vroom
  3. Magma – Theusz Hamtaahk Trilogie
  4. Transatlantic – Live in Europe
  5. Opeth – In Live Concert at the Royal Albert Hall
  6. Rush – R30
  7. Porcupine Tree – Warszawa
  8. Isildurs Bane – MIND Volume 2 – Live
  9. Rush – R30
  10. The Flower Kings – Meet the Flower Kings: live recording 2003
  11. Genesis – Live Over Europe 2007

Die 10 besten Prog-Livealben der Jahre 1991–2000

Das beste Prog-Livealbum der Jahre 1991–2000 ist – zumindest in der Abstimmung der Mitglieder der [progrock-dt]-Gruppe – Peter Gabriels „Secret World Live“. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Pink Floyds „P.U.L.S.E.“ und „The Best Band You Never Heard in Your Life“ von Frank Zappa.

Überraschungserfolg für King Crimson und ihr „schweres“ Improvisationsalbum „Thrakattak“ auf Platz 5; Achtungserfolge für ABWH  (Rang 6) und die nicht unumstrittenen Flower Kings (Rang 7).  Fun facts zu den Abstimmungen: Zappa-Alben wurden in die Top 10 der beiden vorigen Listen der Liste mit den 10 besten Prog-Livealben der Jahre 1970–1980 und 1981–1990 gewählt. Peter Gabriel gewann bereits die Abstimmung zur vorigen Dekade.

(Berücksichtigt wurden nur Bands, die in den Babyblauen Seiten besprochen werden und die nicht posthum veröffentlicht wurden.)

Die Top 10 der besten Livealben der Jahre 1991–2000 aus dem Prog-Kosmos sieht wie folgt aus:

  1. Peter Gabriel – Secret World Live
  2. Pink Floyd – P.U.L.S.E.
  3. Frank Zappa – The Best Band You Never Heard in Your Life
  4. Porcupine Tree – Coma Divine
  5. King Crimson – Thrakattak
  6. Anderson Bruford Wakeman Howe –  An Evening Of Yes Music Plus…
  7. The Flower Kings – Alive on Planet Earth
    Rush – Different Stages
  8. IQ- Forever Live
  9. Frank Zappa/Ensemble Modern – The Yellow Shark

Nachruf für Holger Czukay

Am 5. September 2017 ist der ehemalige Can-Bassist und spätere Solo-Musiker Holger Czukay in Weilerswist bei Köln tot in seinem Haus aufgefunden worden. Czukay wurde 79 Jahre alt und starb nur wenige Wochen nach dem Tod seiner Partnerin Ursa. Die näheren Umstände seines Todes sind noch ungeklärt.

Ich habe Holger Czukay einmal kurz kennenlernen dürfen. Es muss Ende der 1990er Jahre gewesen sein. Er streifte durch das Kölner Kwartier Latäng und ein Bekannter winkte ihm zu. Er kam zu uns an den Tisch und grüßte dabei andere Bekannte, im Vorbeigehen. Ich war so aufgeregt, dass ich kaum ein gescheites Wort herausbrachte. Czukay strahlte eine unwiderstehliche Exzentrik  aus. Er entsprach – zumindest bei diesem Auftritt an unserem Bistrotisch – ganz dem Klischee des entrückten Künstlers. Auch seine Musik war entrückt, entfernte sich von den üblichen Stereotypen und Denkmustern. Czukay war, zunächst mit Can – die ich seit meiner frühesten Kindheit (dank eines älteren Bruders) kannte und wegen ihrer wilden Rhythmik verehrte – später als Solist oder Sessionpartner ein Nonkonformist und Suchender. Einer der gerne experimentierte und einer, der sich nicht für den Massengeschmack verbiegen ließ. Wie wichtig Czukay und Can wirklich waren, erkannte man vielleicht erst im Ausland, wo man die Originalität seiner Musik eher zu schätzen wusste, als im verstaubten Deutschland, wo Schlager und Disco bald wichtiger waren. Czukay war für mich eine musikalische Gallionsfigur einer sich verändernden deutschen Gesellschaft, die sich nicht mehr von den kleinbürgerlichen Klischees der Adenauerschen Nachkriegsära einengen lassen wollte. Ein anderes Deutschland, ein neues, internationales, verspieltes, kreatives, selbstironisches Deutschland: »Let’s get cool together in the pool.« — Ja, warum eigentlich nicht?
Bis zum heutigen Tag stelle ich mich ausländischen Musikfreunden als einer vor, der in der Stadt groß geworden ist, in der Can lebten und wirkten. Und immer noch ernte ich dafür anerkennende Blicke.

Den folgenden Nachruf habe ich über den Promoter (und Musikliebhaber) Ulli Rattay erhalten. Er wurde von Hendrik Otremba für Label Grönland geschrieben, auf dem Czukay zuletzt seine Werke veröffentlichte. Der Nachruf fasst in prägnanten Worten zusammen, wer Holger Czukay war und wie sein Œuvre als Musiker einzuordnen ist.

Salvatore Pichireddu, 7. September 2017

Holger Czukay (24. März 1938 – 5. September 2017)

Es ist schwierig, von einem Meisterwerk im Sinne eines Höhepunktes zu sprechen, wenn es um das Schaffen eines Meisters geht. Und Holger Czukay war ein Meister, jedes seiner Werke weiß davon zu erzählen. Der 1938 in Danzig geborene Schüler Stockhausens glänzte mit seinen Veröffentlichungen, fing bereits 1960 unter bürgerlichem Namen mit dem Holger Schüring-Quintett an, baute seit 1969 starke, kunstvolle Brücken zwischen Avantgarde und Pop – und gilt bis heute als eines der einflussreichsten internationalen Aushängeschilder klanglicher Innovation aus Deutschland. Nicht nur seine eigenen Veröffentlichungen beweisen dies, auch die unzähligen Platten, an denen er als Musiker oder Produzent beteiligt war, boten ein Maß an Originalität, Innovation und Humor, das nicht zuletzt durch den universellen Dilettanten, wie sich Czukay selbst gern nannte, entstand!
Czukays Facettenreichtum und sein spontaner, situativer Zugang, der ihm beispielsweise in seinen vielumjubelten Zusammenarbeiten mit Can-Kollege Jaki Liebezeit, Jah Wobble und The Edge (Full Circle 1982, Snake Charmer 1983) viel Bewunderung einbrachte, zeigte den sympathischen Musiker als Dreh- und Angelpunkt einiger der wegweisendsten Schallplatten der Musikgeschichte des späten 20. Jahrhunderts – und dies nicht nur in Deutschland. Eurythmics, Brian Eno, Conny Plank, Phew, David Sylvian, S.Y.P.H. – die Liste der Kollaborationen ist lang, noch länger wäre die Aufzählung derer, die er mit seiner Kunst inspirierte. Damon Albarn etwa traf Czukay und fand durch ihn seine Idee von den Gorillaz. Doch das ist nur eine von unendlich vielen Anekdoten aus einem bewegten Leben.
Interessant an Czukays Schaffen war dabei die Bildhaftigkeit, die seine akustische Arbeit stets mit sich brachte. 1979, kurz nach der Auflösung von Can, mit denen er als Gründungsmitglied zwölf Studioalben veröffentlichte, erschien etwa »Movies«, sein zweites Soloalbum nach »Canaxis 5« (das er schon 1969 zu Beginn seiner musikalischen Karriere mit Rolf Dammers heimlich im Kölner Stockhausen-Studio aufgenommen hatte). In »Movies« zeigte sich konkreter denn je: Sein Verfahren, aus der Situation der Aufnahme heraus auch vermeintliche Sound-Unfälle in seine Stücke zu integrieren, etwa durch die Verwendung von zufällig gefundenen Radiowellen, schuf musikalische Assoziationsketten, die das sprunghaft Visuelle der Post-Moderne zu Klang brachten, wie man es sonst nur aus dem experimentellen Kino kannte. »Movies« war dabei auch eine Konsequenz aus der Affinität für Filmmusiken, die schon seit der »Soundtracks«-Compilation (1970) die Geschichte von Can begleitete. Hier manifestierte sich spätestens Holgers Status als Großmeister der analogen Schnitttechnik.

Holger Czukay verstarb am 5. September 2017 nur wenige Wochen nach dem Tod seiner Partnerin Ursa Major. Bis zuletzt lebte er inmitten seiner Instrumente in dem alten Kino in Weilerswist bei Köln, wo so viel Musikgeschichte geschrieben wurde.

Hendrik Otremba, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Czukay-Labels Grönland.