Abstimmung und Gewinnspiel: Das Prog-Album des Jahres der [progrock-dt]

Die [progrock-dt] wählt in ihrer Facebook-Gruppe das Prog-Album des Jahres (zum entsprechenden → Beitrag auf Facebook). Und es kommt noch besser: Jede*r Teilnehmer*in, der die Abstimmung mit einem Like bzw. einer Facebook-Reaction (👍❤😆😢😡) markiert, nimmt automatisch an einem GEWINNSPIEL teil, bei dem es wertvolle CDs und Vinyls (in drei Paketen) zu gewinnen geben wird. (Tipp: Einen Teil der Gewinne kann man oben im Header-Bild des Artikels sehen.) Natürlich darf man auch ohne Facebook-Reaction an der Abstimmung teilnehmen.

Jeder Teilnehmer kann seine(n) Favoriten hinzufügen. Die Regeln hierfür sind simpel: Das Album ist 2017 neu erschienen und es wurde auf den Babyblauen Seiten vorgestellt. Bitte keine (reinen) DVD/Blu-rays hinzufügen, ebenso keine Wiederveröffentlichungen. Bitte nutzt das Format „Interpret – Albumtitel“ und achtet darauf, dass das Album nicht schon in der Abstimmungsliste ist. Die Admins können keine Fehler korrigieren oder löschen. Wenn ein Album doppelt vorhanden ist, werden die Stimmen *nicht* zusammenzählt.

Ungültige Releases werden bei der Auswertung ignoriert.

Dieses Mal gibt es kein Stimmen-Limit (ihr könnt also so viele Alben wählen, wie ihr wollt) und es wird keine zweite Runde geben. Bedenkt aber bei euer Auswahl, dass zu viele Stimmen letzten Endes keinem Album zugute kommen. Als Richtschnur empfehlen wir maximal fünf Alben.

Die Abstimmung läuft vom 20.12 bis zum 30.12.2017. Die Sieger*innen des Gewinnspiels werden zeitnah verkündet und benachrichtigt. Sie erhalten ihre Gewinnpakete im neuen Jahr.

Rechtliche Hinweise

Teilnehmen darf jedes aktuelle Mitglied der Facebook-Gruppe [progrock-dt], das volljährig ist und wohnhaft in der EU oder der Schweiz ist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Veranstalter des Gewinnspiels ist Sal Pichireddu im Namen der [progrock-dt]. Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Die Preise wurden freundlicherweise von Robin and the Modest, iapetus, CMM und Head of PR (in Verbindung mit InsideOut) zur Verfügung gestellt. Sie freuen sich über euer Like auf Facebook (s. Links, optional).

Der Veranstalter wird keine personenbezogenen Daten an Dritte weiterleiten oder verkaufen. Der Veranstalter speichert die personenbezogenen Daten der jeweiligen Teilnehmer/in ausschließlich zum Zwecke der Gewinnspiels. Der/Die Teilnehmer/in erklärt hiermit ausdrücklich sein/ihr Einverständnis mit der Speicherung und Verwendung der mitgeteilten personenbezogenen Daten zu dem oben genannten Zweck.

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 19: The Amphibious Man – Witch Hips #progadvent2017

Reichlich abgedreht und ganz unweihnachtlich düster geht es hinter unserem heutigen Adventskalendertürchen zu. Die eigentümliche Mischung aus Lo-Fi Garagerock und okkult angehauchter Spukgeschichte lässt den Hörer zwar leicht kopfschüttelnd, doch auch gruselig glücklich zurück.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 18: Barrows – Obsidion #progadvent2017

Der heutige Adventskalenderbeitrag ist mein persönlicher Anwärter auf das beste Instrumentalrock-Album des Jahres 2017. Der Band Barrows gelingt es, ganz ohne Worte, eine von den ersten Takten an fesselnde Geschichte zu erzählen. Musikalisch bewegt es sich zwischen Psychedelic-, Space- und Postrock. Gemastert wurde das Ganze übrigens von Grobschnitt-Soundingenieur Eroc.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 17: Kings of Improg – Henosis #progadvent2017

Prog aus Südafrika bekommt man ja nicht jeden Tag zu Ohren. Heute sogar zum „Name your price“ (und wie immer freut sich die Band gewiss über eine kleine Spende). Kollege Mirko schreibt zum Album „Henosis“:

Die Kings of Improg sind eine instrumentale Progrock-Band aus Benoni in Südafrika mit starken Bezügen zum Metal und Postrock. Die Truppe hat sich ursprünglich aus einer Jam-Sesson entwickelt. Wer jetzt an langweiliges Improvisations-Gedudel denkt, kann jedoch beruhigt aufatmen: Das Album bietet strukturierte, melodische, aber auch härtere Songs, denen man teilweise noch (im positiven Sinne) den Jam-Charakter anmerkt.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 16: Ça – Mon Tout petit Ça à moi S’est dévoilé Au grand jour Quand j’ai su le voir Sans lunettes #progadvent2017

»Mein kleines Ein und Alles offenbarte sich mir am helllichten Tag als ich herausfand, dass ich es ohne Brille sehe«

Ist das wirklich ein Albumtitel? Ja, es ist ein Albumtitel, wenn man die Tracknamen des aktuellen Ça-Albums hintereinander liest. Auf Französisch: Mon Tout petit Ça à moi S’est dévoilé Au grand jour Quand j’ai su le voir Sans lunettes. Ihr versteht das nicht? Ich auch nicht. Aber vielleicht kann Kollege Mirko etwas Licht ins Dunkel bringen:

Es, nein, nicht Stephen Kings Es, sondern: Ça.

Ça sind eine dieser verrückten, aber genialen neuen französischen Bands (aus Lyon). Es handelt sich hier um ein Mathrock-Powertrio. Viel Dissonanz, Chaos und Gefrickel. Also nichts für jedermann.

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P.S.: Alle Ça-Alben sind als Pay-what-you-want zu haben. Über eine kleine Spende freut sich die Band aber sicher dennoch.

Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 15: He Was Eaten By Owls – Chorus 30 From Blues For The Hitchhiking Dead #progadvent2017

Der heutige Adventskalenderbeitrag „Chorus 30 From Blues For The Hitchhiking Dead“ des Londoner Ensembles He Was Eaten By Owls bietet einen besonders spannenden Mix aus Math-Rock, Kammermusik und Jazz – wobei „Kammermusik“ bei der recht umfangreichen Besetzung der Band mit klassischen Instrumenten schon eine kleine Untertreibung ist. Wie immer steht der heutige Musiktipp als kostenloser Download zur Verfügung, aber da sich die Musiker selbst in Zeiten des Bitcoins nicht ihren Lebensunterhalt downloaden können, freuen sie sich sicher über jeden, der den Download mit einem kleinen Geldbetrag vergütet.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 14: Zeitgeber – Heteronomy #progadvent2017

Hypnotisch geht es in den 14. Adventstag: Der markante Klang der Caisa-Trommel gibt zusammen mit einem meditativen Drumbeat den Takt vor, während Klarinette, Violine, Melodica und Co. für schwebende Klangwelten sorgen. Zeitgeber hat mit dem Album „Heteronomy“ eine einzigartige Mischung aus traditioneller Weltmusik und modernen Soundtexturen geschaffen, das wie alle Adventskalenderbeiträge kostenlos zum Download verfügbar ist. Das sollte selbstverständlich niemanden davon abhalten, bei Gefallen der Band eine angemessene Vergütung über die Bandcamp-Seite zukommen zu lassen.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 13: Markus Reuter – Live in Morelia 2016 // Stick Men – Konnekted #progadvent2017

Der heutige Adventskalender-Beitrag ist eine Hommage an unseren verstorbenen Freund Thomas Kohlruß, der heute seinen 51. Geburtstag gefeiert hätte und ein wirklich großer Fan und wichtiger Förderer der Musik des Berliner Gitarristen Markus Reuter war. Thomas verfasste zahlreiche Rezensionen auf den Babyblauen Seiten zu seinem Œuvre. Das Adventskalender-Team ist sich sicher, dass dieses Double-Feature ganz nach dem Geschmack von Thomas gewesen wäre.

Markus Reuter ist einer der interessantesten und fleißigsten Persönlichkeiten der deutschen Musikszene: Er ist Komponist, Produzent, Gitarrist, Gitarrenbauer und erfolgreicher Solo-Künstler sowie Mitglied einer ganzen Reihe von Bands und stilistisch breit gefächerten Projekten, darunter befinden sich die Stick Men, Reuter/Mastelotto (a.k.a. TuNer), Nocturne Blue, das Crimson ProjeKct, seine „Stammband“ centrozoon usw.

Soundscapes sind ein essenzieller Bestandteil von Reuters künstlerischem Schaffen. Seine derzeit aktuellste Solo-Veröffentlichung, das Album „Live in Morelia 2016“, ist ein guter Einstieg in seine Klangwelt und die fast kinematographischen Klangskulpturen. Das Album ist nur noch bis zum Ende des Jahres kostenlos erhältlich, danach wird es als exklusiver Download lediglich für seine Subscriber verfügbar sein. Über eine Spende beim Download des Albums freut sich der Künstler aber gewiss dennoch auch jetzt schon.

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Die Stick Men sind das wohl bekannteste Projekt, in das Markus Reuter involviert ist. Ursprünglich von Tony Levin gegründet, mauserte sich das Trio in der Besetzung Levin/Reuter/Mastelotto zu einer der aufregendsten Bands im King-Crimson-Fahrwasser. Sie knüpfen an die große Tradition der Post-1970er-Inkarnationen der karmesinroten Band an, gleichzeitig entwickeln und modernisieren sie permanent ihren Sound. Kompositorisch haben die Stick Men heuer mehr zu bieten als die aktuelle King-Crimson-Besetzung.

„Konnekted“ ist eine Art „Best Of Rarities“-Album der Formation. Es enthält auch Auszüge ihrer sensationellen Konzerte mit dem aktuellen (und früheren) KC-Saxophonisten Mel Collins und dem ehemaligen KC-Violinisten David Cross. Auch hier freuen sich Band und Label bestimmt über eine Spende beim Download des eigentlich kostenlosen Albums.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 12: Instrumental (adj.) – A Series of Disagreements #progadvent2017

Der heutige Adventskalenderbeitrag ist kurz: Die 3 Tracks des Albums „A Series of Disagreements“ bringen es grade mal auf etwas über 15 Minuten Laufzeit. Doch jede Minute lohnt sich, gibt es in dieser Zeit doch alles, was man von einem guten Prog-Album erwartet! Krumme Takte soweit das Ohr reicht, abgefahrene Soli und ein über diesem ganzen Mathrock-Gefrickel schwebender Jazzeinfluss. Da stimmt es besonders froh, dass die Band für das nächste Jahr ein neues Album angekündigt hat.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 11: Dye by the Sword – The Bats #progadvent2017

Wir starten in die dritte Adventswoche mit dem Album „The Bats“ der Kanadier Dye by the Sword. Wunderschöne Gitarrenmelodien verweben Shoegazing mit Postrock und Dreampop Elementen. Wem dieses Album gefällt, der sollte auch unbedingt in den Vorgänger „Lanterns“ reinhören, das wie „The Bats“ als „Name-Your-Price“-Download auf Bandcamp verfügbar ist.

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