Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 17: Kings of Improg – Henosis #progadvent2017

Prog aus Südafrika bekommt man ja nicht jeden Tag zu Ohren. Heute sogar zum „Name your price“ (und wie immer freut sich die Band gewiss über eine kleine Spende). Kollege Mirko schreibt zum Album „Henosis“:

Die Kings of Improg sind eine instrumentale Progrock-Band aus Benoni in Südafrika mit starken Bezügen zum Metal und Postrock. Die Truppe hat sich ursprünglich aus einer Jam-Sesson entwickelt. Wer jetzt an langweiliges Improvisations-Gedudel denkt, kann jedoch beruhigt aufatmen: Das Album bietet strukturierte, melodische, aber auch härtere Songs, denen man teilweise noch (im positiven Sinne) den Jam-Charakter anmerkt.

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Der musikalische Adventskalender 2017 – Tag 4: Cloudkicker – Subsume #progadvent2017

Harte groovige Riffs warten hinter dem heutigen Adventskalendertürchen. Der Solokünstler Ben Sharp spielt auf „Subsume“ feinen instrumentalen Progmetal, auf seiner Bandcamp-Seite findet man aber auch Ambient- und Drone-Stücke sowie kompaktere Gitarrenkompositionen, die das Entdecken lohnen. Das alles gibt es dort zum „Name-Your-Price“ Angebot.

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2016 in music, die Favoriten der Redaktion: Arnes Top-30-Liste

Nach uralter, seit Generationen überlieferter [progrock-dt] Tradition werden am letzten Tag des Jahres die Listen mit den besten Alben des Jahres am Lagerfeuer unter Proggern weitergereicht. Doch wir schreiben mittlerweile das Jahr 2016, das Lagerfeuer wurde durch ein modernes Blog ersetzt und so erscheint sie heute hier:

Meine Liste der Alben des Jahres 2016. Mehr oder weniger willkürlich beschränkt auf 30 Stück und – bis auf die TOP 3 – mehr oder weniger willkürlich in der Reihenfolge, dafür aber mehr oder weniger thematisch sortiert.

Ich wünsche allen Proggern und Nicht-Proggern ein friedliches, musikreiches, erfolgreiches, abwechslungsreiches, sinnerfülltes, sorgenfreies und glückliches Jahr 2016… äh… 2017.

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Der musikalische Adventskalender: #progadvent2016 – Playlist mit Beispielen aus allen 24 Adventskalender-Beiträgen

Der musikalische Adventskalender der [progrock-dt] hat zwischen dem 1. und 24. Dezember 24 höchst unterschiedliche Alben vorgestellt. Nahezu alle Alben sind bei Bandcamp als „Name your price“-Download zu bekommen, einige wenige (Sufjan Stevens, Ordinary Brainwash, Over the Rhine) sind komplett kostenlos bzw. kostenlose Sampler aus kommerziellen Releases.

Wer noch einmal die 24 Produktionen Revue passieren lassen möchte, kann mit dieser playmoss.com-Playlist in alle Alben, vom 1. bis zum 24. Dezember, hineinhören.

Der musikalische Adventskalender 2016 – #22: Crabtree – Amber

Der heutige Adventskalender-Beitrag wird (mal wieder) metallisch: Aus Chattanooga kommt nicht nur der legendäre Choo Choo (gut, dass wir kein Phrasenschwein in der p-dt haben), sondern auch das One-Man-Project von John Crabtree, in arte ohne Vornamen nur Crabtree. „Amber“ ist das vierte Progmetal-Album in der Farbenreihe des Projekts. Zuvor erschienen bereits „Red“, „Blue“ und „Violet“.
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Der musikalische Adventskalender 2016 – #19: Innerspace – Voyager

Die Weihnachtswoche beginnt energiegeladen und modern: Innerspace aus Denver, Colorado (nicht zu verwechseln mit der Prog-Formation Innerspace aus Montreal, Kanada!) haben Ende November ihr beachtenswertes Debütalbum (nach einer EP im November 2014) veröffentlicht. Auf „Voyager“ zelebriert das Quintett einen Sound der tendenziell härteren Gangart im zeitgemäßen „NuProg“-Gewand mit Referenzen an Bands wie 30 Seconds to Mars (Eigenbeschreibung), Coheed and Cambria oder Oceansize. Auffallend sind sowohl Spencer Roberts‘ exzellente Stimme als auch die dichten Gitarren-Texturen, die eben derselbe Roberts, Matt Ruske und Jared Lucero weben, gestützt von einer kraftvollen Rhythmus-Sektion von Weston Roberts (Bass) und Joshua Keyes (Drums).

Wer es moderner mag und vor einer wohldosierten Härte nicht zurückschreckt, der ist bei Innerspace genau an der richtigen Adresse.

Der musikalische Adventskalender 2016 – #17: Pervy Perkin – ToTeM

Das heutige Album im Adventskalender gehörte zu dem meistdiskutierten und gehypten Pay-what-you-want-Alben des Jahres in der [progrock-dt]. Die Madrilenen von Pervy Perkin präsentieren auf ihrem zweiten Album eine gelungene Mischung aus Progressive Rock und Progmetal mit gutem Sänger und einer sehr guten Produktion.

Der angesehene Babyblauen-Seiten-Reviewer (und [progrock-dt]-Urgestein) Thomas Kohlruss vergibt in seiner Besprechung sensationelle 13/15 Punkte und resümiert: »…mit „ToTeM“ hat man sicherlich eines der ausgeflippteren Alben des Jahres vor sich. (…) wer abenteuerlustig ist, wer Progmetal nicht ablehnt, wer gerne hört, wie Unpassendes plötzlich irgendwie organisch zusammen wächst, der sollte sich „ToTeM“ sicherlich nicht entgehen lassen. «

Der musikalische Adventskalender 2016 – #12: Lilium Sova – Lost Between Mounts and Dales / Set Adrift in the Flood of People

Halbzeit im Adventskalender! Der zwölfte Beitrag stammt aus der Schweiz, genauer gesagt von Lilium Sova aus dem mondänen Genf. Progrock-dtler Arne Caspari schreibt über ihr aktuelles Album „Lost Between Mounts and Dales / Set Adrift in the Flood of People“: »Das Schweizer Trio Lilium Sova legt mit Bass, Drums und Cello bzw. Gitarre gleich mal etwas heftiger los und der recht harte Einsatz des Streichers auf der (imaginären) A-Seite gibt dem ganzen eine spannende Note. Auf der B-Seite wechselt er dann zur Gitarre, die aber ebenso abwechslungsreich bespielt wird. Name Your Price!«

Der musikalische Adventskalender 2016 – #11: Toska – Ode to the Author

Zum besinnlichen 3. Advent geht es heute besonders laut zu. Progrock-dtler Mirko schreibt über unseren heutigen Tipp: »Toska sind britisches Trio aus dem Umfeld von Rob Champan und Teil seiner Band Dorje. Hier ist Progressive Rock/Metal angesagt. Gleich der erste Track legt mit starken Riffs los, zeigt aber auch schon, dass die Band keine Angst hat mal ruhig und atmosphärisch zu agieren, was sich noch im Verlauf deutlicher zeigen wird. Die instrumentalen Stücke haben oft einen leichten Postrock-Charakter. Erfreulich: Für ein DIY-Projekt klingt der Sound erstaunlich gut!«

Das Album gibt es als Pay-what-you-want-Download (auch) kostenlos, über eine Spende freut sich die Band aber sicher. Für die CD wollen die Jungs aus Brighton läppische 3 £ (ca. 3,60 € + ca. 4,40 € Porto).

Der musikalische Adventskalender 2016 – #8: Hashshashin – nihsahshsaH

Der heutige Adventskalender-Beitrag gewinnt nicht nur den Preis für den unaussprechlichsten Albumtitel „nihsahshsaH“ und den befremdlichsten Bandnamen „Hashshashin“, sondern auch – und vor allem – einen Preis für eine der spannendsten und ungewöhnlichsten Math-Rock-Produktionen des Jahres. Kollege Arne Caspari schreibt dazu: »Geniales Mathrock-Album mit orientalischem/asiatischem Flair. Streckenweise kommt eine Bouzouki als Leitinstrument zum Einsatz (hie und da von einer Violine ergänzt, Anm. d. Red). Das Ergebnis hört sich einfach klasse an!«
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