2017 in music, die Top-Alben der Admins

Zum Abschluss des Jahres listen wir hier noch einmal die Top-5 der [progrock-dt]-Admins auf.

Annika Dormeyer (s. auch Artikel auf „Betreutes Proggen“)

  1. Pain of Salvation – In the Passing Light of Day
  2. Soen – Lykaia
  3. White Moth Black Butterfly – Atone
  4. Soup – Remedies
  5. For All We Know – Take Me Home

Arne Caspari (s. auch Blogbeitrag)

  1. Barrows – Obsidion
  2. Soup – Remedies
  3. King Gizzard & The Lizard Wizard – Polygondwanaland
  4. Adrift for Days – A Sleepless Grey
  5. Mammal Hands – Shadow Work

Michael Schetter

  1. Pain of Salvation – In the Passing Light of Day
  2. Simon Phillips – Protocol 4
  3. Magma – Ëmëhntëhtt-Ré Trilogie (DVD)
  4. Cosmosquad – The Morbid Tango
  5. Leprous – Malina

Udo Gerhards

  1. a.P.A.t.T. – Fun With Music (Re-Release auf Altrock)
  2. Camembert – Negative Toe
  3. Mediabanda – Bombas En El Aire
  4. Njet Njet 9 – Dark Soul
  5. Andromeda Mega Express Orchestra – Vula

Sal Pichireddu (s. auch Blogbeitrag)

  1. Isildur’s Bane & Steve Hogarth – Colours Not Found In Nature
  2. Soup – Remedies
  3. King Crimson – Live in Chicago
  4. Pat Mastelotto & Markus Reuter – Face
  5. Smalltape – The Ocean

2017 in music, die Top 10 der [progrock-dt]

Alle Jahre wieder, zunächst in unserer Mailingliste, in den letzten Jahren in der Facebookgruppe, stimmen die Mitglieder der [progrock-dt] über das „Album des Jahres“ ab, aus Fan-Perspektive sozusagen. Traditionell haben „Prog-Mainstream“-Releases hier die Nase vorn (auch wenn man darüber diskutieren könnte, wie mainstreamig Prog heute noch überhaupt sein kann).

Die diesjährige Top 10 hat einen eindeutigen Sieger, einen klaren zweiten Platz und einen ungefährdeten dritten Rang, umkämpfter und enger ging es auf den Plätzen 4–10 zu, wo sich auch der eine oder andere Newcomer („Smalltape“) platzieren konnte und der eine oder „alte Recke“ (Steve Hackett,King Crimson, Roger Waters) sich achtbar schlug, aber mit dem Ausgang der Abstimmung nichts zu tun hatte.

Retroprog (Big Big Train, Wobbler), New Artrock (Lunatic Soul, Smalltape) und Produktionen zwischen Rock und Progmetal (Pain of Salvation, Motorpsycho) halten sich ungefähr die Waage. Es fehlt Alben aus dem Avant- und Neoprog-Lager, vielleicht weil 2017 in diesen Bereichen keine „konsensfähigen“ Alben erschienen, wie das in der Vergangenheit vorgekommen ist.

  1. Pain of Salvation – In The Passing Light Of Day (106 Votes)

Auf dem Treppchen folgen:

  1. Steven Wilson – To The Bone (81)
  2. Big Big Train – Grimspound (53)

Die Ränge 4–10 belegen

  1. Lunatic Soul – Fractured (44)
  2. Motorpsycho – The Tower (43)
  3. Wobbler – From Silence To Somewhere (39)
  4. Steve Hackett – The Night Siren (39)
  5. Smalltape – The Ocean (38)
  6. King Crimson – Live in Chicago (38)
  7. Roger Waters – Is This the Life We Really Want? (33)

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2017 in music, die Favoriten der Redaktion: Sal’s (doppelte) Top-10-Liste (und mehr)

  1. Alben des Jahres (Prog, Rock, Klassik, etc.):


1. Isildurs Bane & Steve Hogarth – Colours Not Found In Nature
1. Dhani Harrison – In///Parallel

Es war ein gutes Jahr, aber vielleicht fehlte mir dieses Jahr der Überflieger (so wie vor Jahresfrist die „Blackstar“ von David Bowie). Heuer teilen sich Dhani Harrison und Isildurs Bane & Steve Hogarth den ersten Platz mit zwei grundverschiedenen Alben. Das eine – das Solo-Debüt des Sohnes von George Harrison – ist betont modern, elektronisch, rhythmisch akzentuiert und geradezu hypnotisierend, das andere – die Rückkehr der glorreichen Schweden von Isildurs Bane mit einem bestens aufgelegten Gastsänger Steve Hogarth – vermischt gekonnt Kammermusik und Retro-Prog, Jazz und Klassik des 20. Jahrhunderts. Beiden gemein ist eine Vielschichtigkeit, die die Alben vor Abnutzungserscheinungen bewahrt.

3. Robert Plant – Carry Fire

Ich gebe zu: Ich mag Robert Plant als Solo-Künstler viel lieber als bei Led Zeppelin. Sein neuestes Album reiht sich ein in die beeindruckende Diskografie seines Spätwerks. Plant belegt, dass man als Rocker in Würde altern kann, ohne peinlich zu werden oder zum Selbstplagiat zu erstarren. Düster, schwermütig, exzellent, alles andere als altbacken.

4. Soup – Remedies

Irgendwo zwischen Psychedelic Rock, New Artrock und Progressive Rock schweben die Norweger von Soup auf berauschenden Klangteppichen.

5. King Crimson – Live in Chicago

King-Crimson-Livealben gibt es mittlerweile viele, hörenswert sind alle, doch „Live in Chicago“ ist mehr: Es ist nicht nur das (bisher) beste Live-Dokument des „Doppel-Quartetts“, es ist das beeindruckendste Live-Album der Band seit seligen „Vrooom Vrooom“-Zeiten. Und die erschien 2001. Besonders gut gelingen die Neudeutungen der 80er-Belew-Songs. Damit hätte ich nicht gerechnet. Obwohl die neue Besetzung sehr wenig substanziell „Neues“ bietet, ist die Neusichtung des alten Materials ein Leckerbissen.

6. Maria Lettberg: Zara Levina – The Piano Concertos

Zusammen mit Barbara Hannigans „Crazy Girl Crazy“ die herausragende Klassik-Veröffentlichung des Jahres. In der Endabrechnung legt Maria Lettbergs Einspielung der völlig unbekannten Klavierkonzerte Zara Levinas weiter vorne, weil es sich nicht nur um eine musikalisch mitreißende Performance handelt, sondern auch um (quasi) neues, ungehörtes Material. Levinas Klavierkonzerte sind technisch und musikalisch allerfeinste russische Musikkultur des 20. Jahrhunderts.

7. Pat Mastelotto & Markus Reuter – Face

Das beste Mike-Oldfield-Album, das Mike Oldield nie aufgenommen hat. Mastelotto/Reuter haben mit „Face“ ein episches Meisterwerk vorgelegt, das leider im Jahr etwas untergegangen ist. Freunde großer Kompositionsbögen und überraschender Wendungen kommen hier allerdings voll auf ihre Kosten. Wer es verpasst hat, sollte dem Album unbedingt noch einmal eine Chance geben. Es lohnt sich.

8. Barbara Hannigan – Crazy Girl Crazy

Allein die Tatsache, dass die kanadische Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan auf „Crazy Girl Crazy“ Werke von Luciano Berio, Alban Berg und George Gershwin vereint, ist der schiere Wahnsinn. La Hannigan formt aus dem eklektizistischen Ansatz ein homogenes, konzeptuell schlüssiges Album. Das Resultat ist schlichtweg mitreißend, betörend, beeindruckend, unangepasst, mutig, einzigartig.

9. Jeff Lynne’s ELO – Wembley or Bust

Wenn man, wie ich, mit der Musik des Electric Light Orchestras aufgewachsen ist, dann kommt man an dieser CD/Bluray (oder DVD) nicht vorbei. Lynne und seine neu formierte Band bringen die alten ELO-Klassiker mit Perfektion, Charme und (nur) einem Hauch Nostalgie perfekt auf die Bühne. Jeff Lynne, der gerade 70 geworden ist, ist hier in Bestform. Die Songs, quasi allesamt Klassiker, die Babyboomer und Gen-X-ler lauthals mitsingen können. Die Show wurde aufwendig gefilmt. Der Sound ist erste Sahne. Beruhigend zu sehen, dass ich im Publikum in Wembley noch zur jüngeren Hälfte gehört hätte.

10. John Kameel Farah – Time Sketches

John Kameel Farahs „Time Sketches“ verbindet Strukturen der Minimal Music mit Elementen der elektronischen Musik. Neben Klavier nutzte Farah auch analoge und digitale Synthesizer. Selten zuvor hat man eine so unverkrampfte und natürliche Symbiose aus „klassischer Musik“ und elektronischen Elementen gehört. Das Ergebnis ist ein faszinierender Klangrausch für alle Freunde der zeitgenössischen Musik und für aufgeschlossene Rockmusik-Fans.

Auf Spotify habe ich dazu eine Playlist mit den zehn Alben, abzüglich der Reuter/Mastelotto (aber mit Reuter/Reber/Sonar) erstellt.

Für die Prog-Puristen habe ich auch eine sortenreine Top 10 zusammengestellt. Die muss aber ohne große Erläuterungen auskommen.

Alben des Jahres (Prog):

  1. Isildur’s Bane & Steve Hogarth – Colours Not Found In Nature
  2. Soup – Remedies
  3. King Crimson – Live in Chicago
  4. Pat Mastelotto & Markus Reuter – Face
  5. Smalltape – The Ocean
  6. Zeitgeber – Heteronomy
  7. Schooltree – Heterotopia
  8. Barrows – Obsidion
  9. King Gizzard and the Lizard Wizard – Polygondwanaland
  10. Roger Waters – Is This the Life We Really Want?

Eine besondere Erwähnung verdienen auch die spannenden

Debütanten und Newcomer des Jahres

  1. Dhani Harrison – In///Parallel
  2. Smalltape – The Ocean
  3. Robin and the Modest – Eftychia

Ich habe eine besondere Schwäche für die

Live-Alben des Jahres

  1. Jeff Lynne’s ELO – Wembley or Bust
  2. King Crimson – Live in Chicago
  3. Security Project – Contact
  4. Sivert Høyem – Live At Acropolis – Herod Atticus Odeon, Athens
  5. Stick Men featuring Mel Collins – Roppongi

Last aber nicht wirklich least habe ich dann noch eine Liste mit zehn Alben, die oben nicht genannt wurden, die aber irgendwie doch zu schade sind, um unerwähnt zu bleiben.

Muss ich öfter hören bzw.
viel zu schade, um hier nicht gelistet zu werden

  • Adrift For Days – A Sleepless Grey
  • Bubblemath – Edit Peptide
  • Cheer-Accident – Putting Off Death
  • Hinterlandt – Ode to Doubt
  • Miriodor – Signal 9
  • O.R.k. – Soul of an Octopus
  • Becca Stevens – Regina
  • Tazebao – Opium Populi
  • The War of Drugs – A Deeper Understanding
  • Wobbler – From Silence To Somewhere

Die Chronisten-Pflicht nötigt mir auch noch diese Top-3 der besonderen Art ab.

Arschbomben des Jahres

  1. Yes – Topographic Drama – Live Across America
  2. Kansas – Leftoverture − Live & Beyond
  3. PFM – Emotional Tattoos

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Gewinne eine von drei Smalltape-CDs „The Ocean“

Vor wenigen Wochen erschien das zweite Smalltape-Album des Berliner Multiinstrumentalisten und Toningenieurs  Philipp Nespital. Quasi im Alleingang spielte Nespital mit The Ocean ein dicht verwobenes Konzeptalbum ein, das in Stimmung und Sounds bisweilen an die besten Momente von Porcupine Tree erinnert, gleichzeitig aber eine bemerkenswerte Eigenständigkeit und musikalische Reife aufweist.

Während das Album weitgehend ein Solo-Studioprojekt war, hat Nespital eine Live-Band formiert, die The Ocean auch live auf die Bühne bringen soll.

Philipp Nespital schreibt über das Album:

»The Ocean ist ein Konzeptalbum, das sich mit der Thematik der Selbstfindung und der Entdeckung der persönlichen Wahrheit auseinandersetzt. Es geht um die Frage danach, wer man wirklich ist und was man von seinem Leben erwartet. Wie ehrlich sind wir diesbezüglich zu uns selbst? Leben und handeln wir aufrichtig oder nach vorgegebenen Mustern? Wie finden wir zu der Wahrheit, die tief in jedem von uns liegt und wie gehen wir mit ihr um?

The Ocean beschreibt das Wagnis und das Abenteuer sich dem Ozean (als Metapher für die in uns liegende tiefe Aufrichtigkeit) un der Frage, was man wirklich von sich selbst und dem Leben erwartet, auseinanderzusetzen. Jeder Song ist eine Art Blickwinkel auf verschiedene Aspekte, die in diese Thematik fallen – sei es Sehnsucht, Zweifel, Selbsthass, innere Leere, Sexualität oder der Lebenssinn, der uns erst durch das Leben anderer Menschen gegeben wird.«.

Anlässlich der Veröffentlichung dieses exzellenten Albums aus Deutschland, das sich durchaus an höchsten internationalen Standards messen kann, veranstaltet die [progrock-dt] ein Gewinnspiel,  bei dem man The Ocean (als CD) gewinnen kann. Insgesamt werden drei Exemplare des Albums verlost.

Um The Ocean gewinnen zu können, müsst ihr folgende Frage richtig beantworten:

Wer spielt in der smalltape-Live-Band Gitarre?

Tipp: Die Lösung könnt ihr bei genauem Studium der News-Sektion der Smalltape-Homepage herausfinden: http://smalltape.net/category/news/.

Sendet eure (hoffentlich richtige) Antwort als E-Mail mit dem Betreff „Smalltape-Gewinnspiel“ an

gewinnspiel@progrock-dt.de

Bitte fügt euren Realnamen und ggf. euren Usernamen bei Facebook, Twitter oder Yahoo bei (s. Teilnahmeberechtigung).

Einsendeschluss ist der 29.7.2017, 11:59 Uhr

UPDATE: Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinner sind ermittelt. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse.

Smalltape freut sich über euer „Like“ auf deren Facebook-Seite

https://www.facebook.com/smalltape/

(Optional, aber für eine kleine Band ein wichtiger und hoch erfreulicher Klick.)

Teilnehmen darf jedes aktuelle Mitglied der Facebook-Gruppe [progrock-dt], jeder Subscriber unseres Twitter-Accounts oder Abonnent der Mailingliste auf Yahoogroups, der volljährig ist und wohnhaft in der EU oder der Schweiz ist. Jede natürliche Person darf nur einmal teilnehmen, auch wenn sie uns auf mehreren Kanälen folgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere rechtliche Hinweise

Veranstalter des Gewinnspiels ist Sal Pichireddu im Namen der [progrock-dt]. Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook, Twitter oder Yahoo unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook, Twitter oder Yahoo. Die Preise wurden freundlicherweise von Philipp Nespital/smalltape zur Verfügung gestellt.

Der Veranstalter wird keine personenbezogenen Daten an Dritte weiterleiten oder Adressdaten verkaufen. Der Veranstalter speichert die personenbezogenen Daten der jeweiligen Teilnehmer/in ausschließlich zum Zwecke des Gewinnspiels. Der/Die Teilnehmer/in erklärt hiermit ausdrücklich sein/ihr Einverständnis mit der Speicherung und Verwendung der mitgeteilten personenbezogenen Daten zu dem oben genannten Zweck.